Gewürze in der spanischen Küche

Anis wird vor allem im Mittelmeerraum angebaut. Zum Würzen wird nur der Samen verwendet. Er hat ein herbsüßliches Aroma und wird ganz oder gemahlen angeboten. Sein hocharomatisches Öl dient zur industriellen Herstellung von Likören wie Pernod und Ouzo.

Fenchel ist geschmacklich dem Anis sehr ähnlich, aber nicht so süß. Zum Würzen eignen sich sowohl die frischen, grünen Blätter als auch der getrocknete Samen. Bei der Bereitung von Anislikör ist Fenchel eine wichtige Zutat.

Ingwer kommt aus dem südostasiatischen Raum, inzwischen wächst er aber in fast allen Gegenden mit tropischen Klima. Der knollige Wurzelstock hat einen scharfen, süßlichen-pikanten Geschmack. Er wird frisch, in Sirup, kandiert, getrocknet und gemahlen angeboten. Ein Likör aus frischem Ingwer ist wohltuend für den Magen.

Kardamom stammt aus Vorderindien und Ceylon. Die Samenkörner werden ganz oder gemahlen angeboten. Typisch ist der feurig-würzige Geschmack. In der Weihnachtsbäckerei ist Kardamom eine der wichtigsten Zutaten und in den Weihnachtslikör gehört natürlich auch eine Prise Kardamom.

Die Muskatnuss ist der Kern der Aprikosenähnlichen Frucht des immergrünen Muskatbaumes. Seine Heimat sind die Molukken, inzwischen wird er aber in fast allen tropischen Gebieten angebaut. Der Geschmack von Muskat ist feurig und leicht bitter, man bekommt ihn ganz oder gemahlen.

Nelken sind die getrockneten Blütenknospen des immergrünen Nelkenbaumes. Sie duften süßlich und haben durch ihren leicht bitteren Geschmack eine starke Würzkraft. Deshalb sollten sie immer sparsam dosiert werden. Sie werden ganz oder gemahlen verwendet und sind für spezielle Fruchtliköre und Gewürzschnäpse unentbehrlich.

Der Pfefferstrauch wächst vor allem in Indien, Indonesien und Brasilien. Die kleinen, beerenähnlichen Früchte werden in unterschiedlichen Reifestadien geerntet. Zuerst die unreifen, grünen Beeren (grüner Pfeffer). Nach dem Trocknen werden sie dann schwarz-braun und runzelig (schwarzer Pfeffer). Für den weißen Pfeffer läßt man die Beeren ausreifen. Am besten schmeckt Pfeffer frisch gemahlen. Dem „Klösterlichen Gewürzlikör“ verleiht er sein kräftiges Aroma.

Zimt die getrocknete Innenrinde des Zimtbaumes, gibt es in zwei verschiedenen Sorten:
Den Ceylon-Zimt aus Südostasien und den Kassia-Zimt aus China. Ceylon-Zimt ist hell und hat einen mild-süßlichen Geschmack. China-Zimt hat eine dunklere Farbe und schmeckt stark würzig. Zimt gibt es als Stangen und gemahlen.

Kreuzkümmel ist dem Kümmel optisch sehr ähnlich, sollte jedoch nicht mit ihm verwechselt werden. Der sogenannte weiße Kreuzkümmel ist heller als der gewöhnliche Kümmel, der schwarze Kreuzkümmel wiederum ist dunkel-kaffeebraun. Das Aroma von Kumin ist schwer und süßsäuerlich, sein Geschmack ist etwas bitter, scharf und warm. Der schwarze Kreuzkümmel ist etwas erdiger, dafür weniger bitter vom Geschmack.

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„Die Region des Priorats
gleicht einem Schwarm Berge, zinnfarbene Berge.
Zinnfarben,auch Gold und Silber,
manche mit einer Spitze in Azur,
andere strahlen ins Flieder,
alle jedoch haben grüne Lichter,
stets dort wo die Reben wachsen.“

Salvador Estrem i Fa.